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Grenzerfahrung – Reise-Exkurs: Mit der Fähre Ditzum über die Ems

Autorenbild: Holger Brettschneider
Holger Brettschneider
22. Okt.
1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 29. Okt.

Am Morgen meines letzten Radtages stand ich mit dem Fahrrad am Hafen von Ditzum. Die Überfahrt nach Petkum dauerte für mich gut 15 Minuten. Sonne, glitzerndes Wasser und eine kurze Pause vom Treten: einen schöneren Beginn hätte ich mir kaum wünschen können.


Ein Schiff mit langer Geschichte


Die Fähre wurde 1926 auf der Meyer-Werft in Papenburg gebaut und nahm im Herbst desselben Jahres ihren Dienst auf. Zunächst war sie ein Dampfschiff. 1954 erfolgte der Umbau zum Motorschiff, 1971 übernahm der Landkreis Leer die Trägerschaft.

Nach einer Generalüberholung erhielt das Schiff 2006 den Namen „Ditzum“. Sein hundertjähriges Bestehen wurde am 3. Oktober 2026 gefeiert, kurz nach meiner Reise. Das Jubiläum bezieht sich auf das Schiff; es ist nicht mit dem Beginn jeder Fährverbindung an dieser Stelle gleichzusetzen.



Für mich ein besonderer Übergang


Von Petkum aus führte mich meine Fahrt weiter durch Emden und an die Küste. Die Fähre verband die beiden Ufer ganz praktisch. Gleichzeitig gab sie mir Gelegenheit, den Blick schweifen zu lassen und über die vergangenen Tage nachzudenken.

Gerade hatte sich die tägliche Routine eingespielt. Nun begann schon der letzte Radtag dieses Abschnitts. Auf dem Wasser war der Wunsch, einfach weiterzufahren, besonders deutlich.


Manchmal wird eine kurze Überfahrt zu einem der schönsten Momente einer langen Reise.


Quellen und weiterführende Informationen


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