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Grenzerfahrung – Reise-Exkurs: Kloster Frenswegen bei Nordhorn

Autorenbild: Holger Brettschneider
Holger Brettschneider
22. Okt.
1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 29. Okt.

Auf dem Weg von Bad Bentheim nach Meppen erreichte ich nach meiner Pause in Nordhorn das Kloster Frenswegen. Die weitläufige Anlage wirkte ruhig und eindrucksvoll. Ich wäre dort gern länger geblieben. An diesem Tag beanspruchte allerdings die Suche nach einer Unterkunft meine Aufmerksamkeit.


Alte Mauern mit neuer Aufgabe


Die Geschichte des Klosters beginnt 1394 mit der Gründung eines Augustiner-Chorherrenstifts. Über Jahrhunderte war Frenswegen ein religiöser und kultureller Ort.

Die 1974 gegründete Stiftung ermöglichte den Erhalt und die Erneuerung der Anlage. Heute dient das Kloster als ökumenisches Tagungs- und Gästehaus. Besinnung, Bildung und Begegnung stehen im Mittelpunkt seiner Nutzung.



Ein Anlass zum Anhalten


Auf einer Radreise messe ich Entfernungen schnell in Kilometern und verbleibender Fahrzeit. Vor einem solchen Gebäude verändert sich die Perspektive. Die Geschichte des Ortes reicht weit über meine kleine Tagesplanung hinaus.

Ich hatte keine ausführliche Besichtigung eingeplant. Trotzdem blieb dieser Halt als deutlicher Einschnitt in Erinnerung: Vorher verlief der Tag angenehm und abwechslungsreich, danach warteten die Unterkunftssuche und lange Straßenabschnitte.


Manche Orte verdienen mehr Zeit, als ihnen der eigene Reiseplan gerade lässt.


Quellen und weiterführende Informationen


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