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Grenzerfahrung – Reise-Exkurs: Das Kloster Ter Apel

Autorenbild: Holger Brettschneider
Holger Brettschneider
22. Okt.
1 Min. Lesezeit

Auf meiner Fahrt von Meppen nach Wedde erreichte ich am frühen Nachmittag die Klosteranlage von Ter Apel. Eben noch hatte ich über Wind, Navigation und die nächsten Kilometer nachgedacht. Nun stand ich vor einem Ort mit einer mehr als 500 Jahre alten Geschichte.


Das Haus des neuen Lichts


1464 schenkte Jacobus Wiltingh Land bei Ter Apel dem Orden vom Heiligen Kreuz. Im folgenden Jahr entstand die Klostergemeinschaft. Ihr Name „Domus Novae Lucis“ bedeutet „Haus des neuen Lichts“.

Zur Anlage gehörten neben den religiös genutzten Räumen auch Wirtschaftsgebäude, darunter eine Mühle sowie ein Back- und Brauhaus. Nach der Reformation veränderte sich die Nutzung. Teile gingen verloren; zwischen 1930 und 1933 wurde das Kloster umfangreich restauriert.

Heute ist es ein Museum. Die Geschichte der Kreuzherren und des Klosterlebens steht dort im Mittelpunkt.



Ein anderer Maßstab für Zeit


Mich reizte auf dieser Etappe vor allem der Gegensatz. Auf dem Rad bestimmten Tageslicht, Wetter und die Entfernung zur Unterkunft meinen Rhythmus. Die alten Mauern lenkten den Blick weit darüber hinaus.

Ich nahm mir Zeit zum Schauen, ohne daraus eine lange Besichtigung zu machen. Danach warteten wieder das Fahrrad, der Wind und die Suche nach einem geöffneten Café.


Ein kurzer Halt kann genügen, um mit einem anderen Blick weiterzufahren.


Quellen und weiterführende Informationen


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